Ich weiß nicht mehr genau, wie ich das Buch von Marshall Rosenberg vor einigen Jahren gefunden habe. Doch ich weiß, dass es mir sehr geholfen hat, etliche Kommunikationsdefizite unserer "gewöhnlichen" Sprache besser zu erkennen.

Marshall Rosenberg hat den Begriff "nonviolent communication - NVC" (gewaltfreie Kommunikation - GFK) geprägt, um klar zu machen, dass unsere Alltagssprache von Gewalt durchzogen ist. Dabei geht es nicht nur um offensichtliche Schimpfworte oder ähnliches, sondern darum, dass wir uns Tag für Tag durch den (unbedachten) Gebrauch von Wörtern gegenseitig Gewalt antun.

Sein Ansatz mag zu Beginn nicht leicht umzusetzen sein; vermutlich, weil wir -leider- nicht erzogen wurden, so bewusst zu denken und vor allem zu sprechen. Doch je mehr wir uns wohlwollend auf den Weg machen, Marshalls Worte zu verstehen und die Essenz dessen zu verinnerlichen, um so mehr erschließt sich uns, wie wichtig unsere Achtsamkeit und unsere gesprochenen Worte im Umgang miteinander sind.

Etliche Beispiele von ihm verdeutlichen sehr schön, an welchen Ecken und Kanten wir täglich scheitern können und wo wir noch etwas feilen dürfen, um diese Welt Tag für Tag weniger verletztend mitzugestalten ...